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Bericht aus der Haustex 03/2011 Seite 96 Rudolstadt - Die Geschäftsführung des thüringischen Faserherstellers smartfiber AG zieht nach einer ausgiebigen Analyse der Messepräsenz auf der Heimtextil 2011 ein positives Resümee zu ihren Vertriebsaktivitäten im Heimtextilsegment. Vor allem die innovativen Fasern smartcelTM clima, smartcelTM sensitive und SeaCell™ mit ihren jeweils unterschiedlichen, außergewöhnlichen Zusätzen finden sich immer häufiger in Produkten aus den Bereichen Bettwaren und Wohntextilien renommierter Hersteller wieder. In einem informativen Interview äußern sich der Vorstandsvorsitzende der smartfiber AG, Michael Kohne, und der Verkaufsdirektor Fasern, Gerhard Neudorfer, über das ständig steigende Kundeninteresse und die wachsende Anerkennung im Heimtextilmarkt. Für die smartfiber AG gehört der internationale Heimtextilmarkt längst zu den wichtigsten Branchen. Deshalb war auch in diesem Jahr die Fachmesse Heimtextil ein gerne wahrgenommener Termin. Der Messestand entwickelte sich zum ausgezeichnet frequentierten Anziehungspunkt für das Fachpublikum aus aller Welt. Der CEO der smartfiber AG, Michael Kohne, zeigte sich äußerst zufrieden mit den Messekontakten und konnte als positives Fazit feststellen, dass „die smartfiber-Fasern in der Branche immer stärker nachgefragt werden und die Vertriebsaktivitäten der letzten Jahre dafür gesorgt haben, dass die Marken smartcel™ und SeaCell™ im Markt nachhaltig angekommen sind“. Gerade für Produktbereiche wie Bettwaren und Haushaltstextilien sind die natürlichen Lyocell-Fasern der smartfiber und ihr Zusatznutzen für die unterschiedlichen Consumer-Artikel von größtem Interesse. Dabei fokussierte sich die Messepräsenz auf die drei Faserarten: smartcel™ clima mit funktioneller Temperaturregulation, SeaCell™ mit der hautschonenden Wirkung der Alge sowie die hautpflegende smartcel™ sensitive Faser mit dem essenziellen Spurenelement Zink. Genau diese smartcel™ sensitive-Faser setzt auch das Textilunternehmen Karl Rieker GmbH & Co. KG ein. Mit SENSIPUR ZINK© präsentierte der renommierte Anbieter am Messestand ein innovatives Produkt mit hautpflegenden und -schützenden Eigenschaften sowie schmerzlindernder und therapieunterstützender Wirkung. Nach der Heimtextil gaben Michael Kohne und Gerhard Neudorfer, Verkaufsdirektor Fasern, ein kurzes Resümee zur Messe. Resümee zur Heimtextil von Michael Kohne und Gerhard Neudorfer, Verkaufsdirektor Fasern Haustex: Wie fällt Ihr Fazit nach vier Tagen intensiver Kunden- und Interessentengespräche auf der Heimtextil aus? Michael Kohne: Wir können ein rundum positives Fazit unserer Messepräsenz ziehen. Die Gespräche liefen äußerst erfolgreich. Das Interesse des Fachpublikums hat gegenüber den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Der Heimtextilmarkt – eine der wichtigsten Branchen für den Absatz unserer Fasern – öffnet sich immer stärker. Viele Unternehmen haben die außergewöhnlichen Möglichkeiten der smartfiber-Fasern für ihre Endprodukte erkannt. Dabei ist sicherlich auch ein Grund, dass wir mittlerweile viele renommierte Anbieter im Heimtextilbereich als unsere Kunden gewinnen konnten. Gerhard Neudorfer: Durch die große Akzeptanz, die wir im Markt erfahren, hat sich die Nachfrage deutlich erhöht. Das zeigt sich auch ganz faktisch in den Gesprächen mit Interessenten, die wir auf der Heimtextil geführt haben. Während wir in den letzten Jahren erst einmal das Unternehmen vorgestellt und die Technologie erklärt haben, sind die Anfragen jetzt viel konkreter. Man kann mit potentiellen Kunden und Partnerunternehmen direkt über Entwicklungs- und Anwendungsmöglichkeiten sprechen. Die Bestellanfragen werden schneller und deutlicher formuliert. Zudem sind potentielle Kunden viel offener für unsere Ideen beim Einsatz der Fasern oder kommen schon mit ausführlich vorbereiteten Anregungen. Haustex: Die smartfiber AG ist längst Stammgast auf der Heimtextil. Warum besitzt diese Messe einen so hohen Stellenwert für die Firma? Neudorfer: Die Heimtextil gibt uns die Möglichkeit, die ganze Bandbreite unseres Faserangebotes im direkten Branchenumfeld zu präsentieren. Im Heimtextilsegment finden sich sehr viele Endprodukte von anerkannten Herstellern. Das sorgt natürlich für Aufmerksamkeit im Markt. Kohne: Zudem ist die Heimtextil ein idealer Treffpunkt, um uns mit unseren Kunden auszutauschen und um neue Kunden zu gewinnen. Der Heimtextilmarkt ist für uns äußerst wichtig. Die Menschen verbringen die meiste Zeit ihres Lebens in und mit diesen Textilien, wie z.B. Bettdecken. Ein Großteil unserer Faserproduktion findet sich am Ende in den Heimtextilien unserer Kunden wieder.

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Bericht aus der INSIDE FASHION 04/2011 Seite 35Therapeutic properties in textiles continue to grow in importance. One product that is helping to make fabrics that are kind to both the wearer and the environment is smartfiber AG. The company's SeaCell™ pure uses cellulose fibers as a substrate to deliver the benefits of seaweed through textiles. Well known and appreciated for being rich in vitamins, minerals, trace elements, fats and carbohydrates, seaweed offers anti-inflammartoy as well as other healing properties. As a result of the inclusion of high quality ascophyllum nodosum seaweed, which is harvested in the North Sea, fabrics made from SeaCell™ pure support skin level blood flow, simulate skin cell regeneration, as well as having a soft, breathable quality. Due to the structure of the SeaCell™ fibers, the beneficial ingredients in the seaweed are released when they come in contact with the natural moisture of the wearer's body. The effectiveness of the seaweed remains unchanged even after numerous launderings. SeaCell™ pure has been tested and certified by Hohenstein Institutes, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Oeko-tex, SGS Institut FriseniusGmbH (tests on vitamins and minerals) Center for Protein Analysis of Fachhochschule Bingen (amino acids).

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Bericht über die smartfiber AG aus der Rheinpfalz vom 16. Oktober 2011

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Bericht über die smartfiber AG aus "Sonntag Aktuell" vom 23. Oktober 2011

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Deutscher Innovationspreis 2010

Ein Bericht aus der Wirtschaftswoche, 03.05.2010 Nr. 18 (Seiten 95- 98)

Karies behandeln, ohne zu bohren, Messgeräte gegen Lebensmittelgifte und kühlende Hemden: mit welchen Ideen die Sieger und Finalisten die letzte Hürde des Deutschen Innovationspreises 2010 schafften.

Krisenzeiten sind Innovationszeiten. Während Aufträge ausblieben, sicher geglaubte Märkte verschwanden und unerwartet Wettbewerber auftauchten, besannen sich viele Unternehmen auf das, was sie groß gemacht hat: Innovationen. Viele haben in den vergangenen Monaten ihre Forschungsbudgets aufgestockt. "Doch sobald die Krise vorüber ist, verlieren Innovationen auf dem Wahrnehmungsradar von Managern an Bedeutung", sagt Bernd Kriegesmann vom Institut für Angewandte Innovationsforschung an der Ruhr-Universität in Bochum.

Dabei eint erfolgreiche Unternehmen, dass Innovationen für sie zum Selbstverständnis gehören: Neue Ideen, Geschäftsmodelle und Produkte verstehen sie als minutiös geplante Entwicklung und harte Arbeit. Das belegen die Geschichten der Sieger und Finalisten des Deutschen Innovationspreises, den die Wirtschaftswoche zusammen mit Accenture, dem Energieversorger EnBW und dem Mischkonzern Evonik ausrichtet.

Es dauerte fast ein Jahrzehnt, bis es Schott gelang, alle Glasschmelzen für Ceran-Kochfelder auf die Produktion ohne giftige Schwermetalle umzustellen. Der Lohn: Heute ist die Glaskeramik aus Mainz Maßstab für eine ganze Branche. Jahrelang grübelten auch die Mitarbeiter des Hamburger Zahntechnikherstellers DMG, wie sie Karies mit einer Flüssigkeit behandeln können - ohne zu bohren. Die Lösung, die sie fanden, nimmt schon jetzt Tausenden Patienten die Angst vor dem Zahnarztbesuch - nur ein Jahr nach der Markteinführung der neuen Technik.

Die Beispiele zeigen auch, wie wichtig es ist, "neue Entwicklungen und Technologien so zu nutzen, dass daraus marktreife Lösungen entstehen", sagt Frank Riemensperger, Deutschland-Chef von Accenture und Jurymitglied beim Deutschen Innovationspreis.

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Preisträger Startup: Wellness-Fasern lösen Widersprüche

Smartfiber fertigt erstmals Funktionsfasern aus Naturrohstoffen. Daraus entstehen kühlende Hemden und antibakterielle Socken.

Die letzten Meter bis zum Gipfel. Die Füße sind heiß gelaufen. Hose und T-Shirt kleben auf der Haut. Smartfiber-Chef Michael Kohne kennt das: In seiner Freizeit besteigt er selbst gern Berge. Deshalb liegt ihm eine der neuesten Errungenschaften seines Unternehmens auch besonders am Herzen: Seit 2008 produziert Smartfiber aus Rudolstadt bei Erfurt die Thermofaser Smartcel-Clima.

Daraus lässt sich Kleidung herstellen, die Bergsteiger im Sommer kühlt und Skifahrer im Winter wärmt. Die Stoffe mit Zellstoff aus skandinavischen Bäumen werden umweltfreundlich und ressourcenschonend hergestellt. "Den Rohstoff für unsere Produkte könnte man sogar essen", sagt Kohne, der dieses Jahr einen Umsatz von fünf Millionen Euro anpeilt.

Funktionsfasern aus pflanzlicher Zellulose

Jahrelang bestanden Outdoor-Outfits überwiegend aus Kunstfasern. Mitunter waren sie sogar mit schädlichen Chemikalien beschichtet, um Wind und Wetter zu widerstehen. Dabei haben die Hersteller von Outdoor-Produkten eine Zielgruppe, die "nachhaltig und vor allem gesund leben will", sagt Klaus Engel, Vorstandschef des Chemieriesen Evonik aus Essen und Jurymitglied des Deutschen Innovationspreises. "Kunstfasern sind ein Widerspruch dazu."

Diesen Widerspruch löst Smartfiber auf. Denn das Unternehmen verknüpft Naturfasern mit intelligenten Funktionen. Dafür wurde Smartfiber mit dem ersten Platz des Deutschen Innovationspreises in der Kategorie Startup ausgezeichnet: "Smartfiber ist es als Erstem gelungen, Funktionsfasern aus pflanzlicher Zellulose herzustellen", sagt Jurymitglied Engel. "Es ist eine einzigartige Innovation mit großem Marktpotenzial, denn sie bedient gleich zwei Megatrends: Ressourceneffizienz und Wellness."

Das spricht sich herum: Der deutsche Markenhersteller Bogner plant eine Winterkollektion mit der Smartfiber-Faser. Längst werden auch Bettdecken, Sportunterwäsche und Socken aus dem Stoff geschneidert, auch Golfhosen und Arbeitsschutzanzüge von Hiltl.

1,2 Tonnen Fasern pro Tag

Die temperaturregulierenden Textilien funktionieren nach einem einfachen Prinzip: Die Cellulose-Fasern sind mit Wachs vollgesogen, das oberhalb von 25 Grad Celsius schmilzt. Dabei nimmt es Wärme aus der Umgebung auf, von der Haut zum Beispiel. Sobald der Körper auskühlt, gibt das geschmolzene Wachs seine Wärme wieder ab.

Rund 1,2 Tonnen Fasern produziert Smartfiber jeden Tag. Alles wird sofort weiterverkauft: Das Unternehmen schätzt, dass 2010 der Umsatz allein mit diesem Produkt um das Zweieinhalbfache gegenüber dem Vorjahr steigen wird. Das entspräche 2,4 Millionen Euro und wäre ein großer Erfolg – vor allem, wenn man bedenkt, dass die Forscher des Thüringischen Instituts für Textil- und Kunststoff-Forschung TTK in Rudolstadt erst vor zwei Jahren auf die Idee für die wachsgetränkte Naturfaser kamen.

Durch die Zusammenarbeit mit der Ideenschmiede TTK kommt Smartfiber an rund zwei Innovationen pro Jahr. Erst im November präsentierte Kohne seinen Kunden eine Faser mit Pharmaklasse-4-Zinkoxid namens Smartcel Sensitive. Zink beschleunigt die Wundheilung und beruhigt gereizte Haut. Inzwischen wird das Produkt bereits in Baby- und Kinderbekleidung, Unterwäsche, T-Shirts, Bademäntel und Bettwäsche eingewoben.

Und in Kohnes Kopf schwirren schon neue Produktideen herum: zum Beispiel eine Faser mit Creme zur Hautpflege oder als Sonnenschutz. Daraus ließe sich Sommerbekleidung fertigen. Eine Art Kosmetik-Kleider? Kohne lächelt: "Den Frauen wird das gefallen."

PDF-Version des Wirtschafstwocheartikels

 

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